Voraussichtlich sechs Tote und mehrere Verletzte werden beklagt, nachdem am Dienstagabend gegen 18.25 Uhr in Kerzers ein Postbus in Flammen aufging. Die Polizei informierte am späten Dienstagabend über den Vollbrand und darüber, dass das Feuer möglicherweise vorsätzlich von einer Person gelegt wurde.
Foto: Kantonspolizei / Etat de Fribourg
Das Fahrzeug war von Düdingen nach Kerzers unterwegs, als das Feuer ausbrach. Stefan Regli, CEO PostAuto und Mitglied der Konzernleitung: «Es ist eine schreckliche Tragödie, die gestern in Kerzers passiert ist. Alle Mitarbeitenden von PostAuto und der Post sind wie ich schockiert und betroffen». Im Namen des Verwaltungsrates und der gesamten Konzernleitung sprach er sein tiefempfundenes Beileid aus. «Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen.»
St. Regli
Für die Untersuchung des Brandes ist die Kantonspolizei unter Leitung der Staatsanwaltschaft Fribourg zuständig. PostAuto, heisst es seitens der Konzernzentrale, stehe in engem Kontakt mit den Behörden und tue alles, zur Aufklärung des entsetzlichen Vorfalls beizutragen.
Am frühen Nachmittag soll um 14 Uhr in Granges-Paccot, Chemin de la Madeleine 3, im Gebäude der Kantonspolizei eine Pressekonferenz stattfinden, um eine Bilanz zur Lage zu ziehen. SRF überträgt den Medienanlass live als Stream und auf SRF info.
Abb.: Police Cantonale
Nach dem kürzlichen Brand in einem Nachtlokal in Crans Montana ist es ein weiterer Vorfall innerhalb kürzester Zeit, der Fragen nach sich zieht, die vermutlich nicht auf Anhieb zu klären sind. Im vorliegenden Fall bestätigt die Kantonspolizei, dass wohl von einer vorsätzlichen Brandstiftung auszugehen sei.

















